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2.2 - Integrative Bewertung von Mikrozirkulationsstörungen bei Post-Covid 19

Event
iCCC2026 - iCampus Cottbus Conference
2026-05-05 - 2026-05-07
Cottbus
Band
Vorträge
Chapter
Gesundheit und Sport
Author(s)
L. Schlierkamp-Voosen, B. Hillen, V. Weber, A. Tomaskovic, D. T. Ochmann, S. Zentgraf, D. A. López, E. W. Neuberger, P. Simon, E. -V. Griemert - Universität Mainz, Mainz
Pages
51 - 54
DOI
10.5162/iCCC2026/2.2
ISBN
978-3-910600-10-2
Price
free

Abstract

Bei Patienten mit Post-Covid-19 Syndrom (PCC) zeigen sich Hinweise auf relevante Mikrozirkulationsstörungen, die mittels Hyperspektralbildgebung objektivierbar sind. In der Studie unterschieden sich PCC-Betroffene bereits in Ruhe statistisch signifikant von Kontrollpersonen hinsichtlich der Gewebesauerstoffsättigung (StO₂) und des Nahinfrarot-Perfusions-Index (NPI), insbesondere an den Handflächen (StO₂: p=0,017; NPI: p=0,042). Unter Belastung zeigten sich deutliche gruppenspezifische Veränderungen, vor allem bei den Pre-Post-Differenzen von StO₂ und NPI an den Unterarmen (StO₂: p=0,004; NPI: p=0,007). Zudem korrelierten diese mikrovaskulären Anpassungsreaktionen positiv mit der kardiorespiratorischen Fitness (VO₂peak (StO₂: ρ=0,575, p=0,012 ; NPI: ρ=0,633, p=0,005 )), VO₂@VT₁ (StO₂: ρ=0,707, p=0,001 ; NPI: ρ=0,497, p=0,036 ) und VO₂@VT₁/VO₂predicted (StO₂: ρ=0,546, p=0,019 ), was auf einen Zusammenhang zwischen belastungsinduzierter Mikrozirkulationsveränderung und körperlicher Leistungsfähigkeit hindeutet. Die Ergebnisse bestätigen das Potenzial der Hyperspektralbildgebung in Kombination mit der Spiroergometrie als diagnostisches Instrument zur Detektion und Quantifizierung von Mikrozirkulationsstörungen bei PCC.

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