P12 - Optimierung der Sensorleistung: Einfluss von Schutzmembranen auf die Ansprechzeit

Event
23. ITG/GMA-Fachtagung Sensoren und Messsysteme 2026
2026-06-09 - 2026-06-10
Nürnberg
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Chapter
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Author(s)
M. Schindler, M. Khadilkar, B. Hirler, E. Anar, P. Hils - W.L. Gore & Associates GmbH, Putzbrunn
Pages
550 - 555
DOI
10.5162/sensoren2026/P12
ISBN
978-3-910600-11-9
Price
free

Abstract

Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss von Schutzmembranen der Firma W.L. Gore auf die Ansprechzeit T₆₃ eines NDIR CO₂-Sensors und analysiert den Zusammenhang zwischen Membraneigenschaften und Sensorperformance mittels eines statistischen Modells. Je nach Membrantyp, Gasaustauschfläche und Zielgaskonzentration erhöhen die Membranen die Ansprechzeit des Sensors von 4 – 5 s, bzw. 13 – 15 s um 0,5 – 4,5 s. Bei großer Gasaustauschfläche dominiert dabei die Grenzflächenströmung den Gastransport, wodurch alle Membranen ein ähnliches Ergebnis zeigen, während bei reduzierter Gasaustauschfläche die Membrandiffusion limitierend wirkt und deutliche Unterschiede zwischen den Membranen aufzeigt. Statistisch zeigen insbesondere Porengröße sowie die Wechselwirkung von Membrandicke und Porosität einen wesentlichen Einfluss. Dünne oder hochporöse Membranen verbessern die Ansprechzeit ebenso wie größere Porendurchmesser.